Apr 182016
 

Am Freitag, 15.04.2016, feierte die Grundschule Wangen mit allen am Schulleben Beteiligten ihr diesjähriges Schulfest zum krönenden Abschluss der Projektwoche.

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In der Woche vom 11.04.- 15.04.2016 verwandelte sich die Wangener Grundschule in ein Atelier, in eine Werkstatt, einen Ort für Kreativität und experimentelles Erfahren. Denn die diesjährige Projektwoche stand unter dem Motto: Kunst in der Schule- Schulkunst.

 

 

 

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Hierzu durften sich die Schüler je zwei verschiedene Projekte wählen, in denen sie im Laufe der Woche mit Kopf, Herz und Hand selbst zu Künstlern wurden.

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Das Schulfest am Ende der Projektwoche bot eine ideale Möglichkeit, die Schülerwerke in einem würdigen Rahmen allen Eltern, Interessierten und Freunden der Schule zu präsentieren.

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Pünktlich um 15.00 Uhr waren alle Kinder bei strahlendem Sonnenschein im Schulhof versammelt und begrüßten alle Gäste mit dem Lied „Uns´re Schule feiert heute“. Anschließend richtete die Schulleiterin Frau Meinel einige Grußworte an die Besucher, freute sich über die gelungene Projektwoche und bedankte sich bei allen Helfern. Im Anschluss konnten sich alle sowohl an kulinarischen als auch bei künstlerischen Leckerbissen erfreuen.

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Der Elternbeirat hatte für ein umfangreiches  Angebot an Kuchen, Leberkäswecken und Getränken in den Elterncafés gesorgt und dank einer perfekten Planung und Organisation lief alles reibungslos.

Die Vernissage führte vom Schulhof, in dem die Landart-Gruppe aus Naturmaterialien erstellte Werke – wie z.B. eine Bank- präsentierte, bis unters Dach ins schuleigene „Kunstmuseum“. Hier wurden auch Werke aus den vergangenen Jahren des Kunstunterrichts ausgestellt. In den Klassenzimmern und den Gängen gab es viel zu bestaunen: von drop-paint-Kunst auf Steinen, über Tierbilder, Seerosenteiche, Farbeindrücken und Hundertwasserhäusern gab es allerhand zu entdecken. Die Kinder erklärten voll Stolz ihren Verwandten, was sie gemacht hatten, und das breite Spektrum beeindruckte die Besucher.

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Darüber hinaus gab es im oberen Stock für die Kinder noch Mal-/ Bastel- und Spielangebote. So konnten sie beispielsweise aus Servietten Rosen falten, eine Hundertwasserspirale gestalten,  einen Zettelhalter basteln, Karten drucken oder Gesellschaftsspiele spielen.

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Ein absolutes Highlight war das Kinderschminken, bei dem die Schlange im Laufe des Mittags immer länger wurde und auch bis zum Schluss nicht abriss.

In Anlehnung an das Festlied kann abschließend gesagt werden: Eines ist sonnenklar: Dieser Tag war wunderbar!

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Es gilt ein herzliches Dankeschön all jenen, die sich so engagiert beteiligt haben und durch deren Einsatz es überhaupt erst möglich wurde, dass alle ein so harmonisches und gelungenes Schulfest miteinander feiern konnten.

 

 

 

 

Apr 272015
 

Projektbericht für das Grundschuljournal – Projekt „Freundschaft“ der Klasse 2b

 

Die Klasse 2b hat sich mit dem Projekt „Freundschaft“ sowie mit der Ganzschrift „Faustdicke Freunde“ als Klassenlektüre beschäftigt.Zunächst haben wir überlegt, was uns Freundschaft bedeutet, was wir uns von einem guten Freund wünschen und was ein Freund nicht tun darf.

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Anschließend wurde uns das Buch „Faustdicke Freunde“ vorgestellt und das spannende erste Kapitel vorgelesen. Die Autorin des Buches heißt Marianne Loibl, die Illustrationen sind von Katrin Wolff. In dem Buch geht es um Freundschaft und auch um Konfliktsituationen.

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Um zu sehen, wie unterschiedlich wir Schüler auf Streit reagieren, durften wir Schauspieler sein und haben in Gruppen je eine Stelle  eines Kapitels in einem szenischen Spiel dargestellt.

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Anschließend haben wir diskutiert, welche Lösungen sinnvoll sind und haben erkannt, dass bei einem Streit oft nicht so wichtig ist, wer angefangen hat, sondern wer aufhört. „Jeder kann irgendwo den Anfang machen“, so hieß auch ein Lied, dass wir während des Projektes gelernt haben. Im Lied ging es darum, „halt“ oder „stopp“ zu sagen und nicht zu vergessen, wie sich andere fühlen. Das haben wir dann am dritten Projettag intensiv beim Coolness-Training mit einer Coolness-Trainerin, mit der wir den ganzen Vormittag verbracht haben, erfahren. Wir haben „verrückte“ Dinge getan, Tische und Stühle „verrückt“, gruppendynamische Spiele gemacht, miteinander gesprochen und uns überlegt, wie sich unsere Mitschüler fühlen, wenn wir wertschätzend statt gemein miteinander umgehen.

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Schließlich haben wir das RAD (Respekt – Aufmerksamkeit – Disziplin) erarbeitet und erkannt, dass diese 3 Begriffe für das schulische Zusammenleben sehr wichtig sind.

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Wir haben außerdem gelernt, dass jeder ein Schatz ist, weil jeder von uns einmalig und wertvoll ist. So etwas kann man mit einem ganz persönlichen Geschenk dem anderen sagen. Ein solches Geschenk ist ein Freundschaftsband. Solche Bänder haben wir im Unterricht geknüpft, dazu bekamen wir Holzscheiben und verschiedene bunte Wollfäden. Jeder hat sich für seinen Freund besonders schöne Farben ausgesucht.

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Des Weiteren haben wir noch ein Freunde-Buch erstellt, das sich nun in unserer Klassenbibliothek befindet und etwas Besonderes für uns darstellt. Denn…

Freunde sind wichtig zum Sandburgenbauen,

Freunde sind wichtig, wenn andere dich hauen,

Freunde sind wichtig zum Schneckenhaussuchen,

Freunde sind wichtig zum Essen von Kuchen,

ob vormittags, abends, im Freien im Zimmer,

wann Freunde wichtig sind? … Eigentlich immer.

(Georg Bydlinski)

 

Apr 222015
 

Diese Woche findet an unsere Schule die Projektwoche statt. Unterrichtsbeginn immer zur zweiten Stunde, Unterrichtsende 12.10Uhr.

Am Freitag Nachmittag feiern wir ab 15 Uhr mit allen Eltern das Projektwochenfest. Alle Klassen präsentieren ihr Projekt im Theatersaal. Zeitplan wird aushängen.  Angebote für die Kinder finden staat. Die Eltern bieten Kaffee, Kuchen und weitere Speisen an.

Der Chor trifft sich um 14.40 Uhr im Theatersaal zum Einsingen.

 

 

 

Jun 302011
 

Die Projektwoche der Grundschule Wangen fand in diesem Schuljahr vom 11.04.-15.04.2011 statt. Projektwoche bedeutet: Die ganze Schule beschäftigt sich über einen bestimmten Zeitraum mit einem Thema, zu dem verschiedene Projekte angeboten werden. Dieses Jahr wurde das Thema „Kunst nach Kunst“ gewählt. Die Klassenverbände wurden aufgelöst und alle Erst- und Zweitklässler und alle Dritt- und Viertklässler durften in altersgemischten Gruppen an diesen Projekten teilnehmen. Zwei verschiedene Projekte konnten gewählt werden. Da fiel die Wahl natürlich schwer.

Da gab es das Projekt Zirkuskunst-Kunstzirkus.

Hier lernten die Dritt- und Viertklässler den 1881 in Malaga, Spanien, geborenen Pablo Picasso kennen, der die Zirkuswelt und Tiere liebte. In seiner „Rosa Periode“ war er mit vielen Zirkuskünstlern befreundet und malte daher gerne Zirkusmotive. In vielen seiner Bilder kommen Dreiecke, Vierecke und Quadrate vor. Dies bildete den Grundstein für dieses Projekt. Aus Stoff, Tapete, Glanzpapier, Regenbogenpapier und Glitzerpapier entstanden auf diese Art jonglierende Clowns. Picassos „Dulcinella“ – Collage stand Pate für die Bilder.

Edgar Degas, 1834-1917, malte vor allem Bilder in Pastellfarben. Eines seiner berühmten Bilder, „Die Tänzerin an der Stange“, regte zu einem weiteren Kunstwerk in diesem Projekt an. Mit Wachs- oder Tafelkreiden wurde eine Ballerina auf farbiges Papier gezaubert.

Auch Gliederpuppen aus 15 Körperteilen wurden hergestellt: Artisten bei der Probe. An diesen Figuren konnte man besonders gut die Proportionen des Körpers erkennen.

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Präsentation des Projektes Zirkuskunst – Kunstzirkus

Ein anderes Projekt für die Dritt- und Viertklässler beschäftigte sich mit M. C. Escher – Meister der Muster.

Maurits Cornelis Escher wurde 1898 in Holland geboren. Er zeigt den Augen Dinge, die in Wirklichkeit so nicht sein können, er arbeitet mit optischen Illusionen. Zur Mathematik hatte er eine starke Verbindung. Er stellte unmögliche Räume und Körper dar. Oft hat er geometrische Formen als Ausgangspunkt für seine Bilder genommen. Meist hat er seine Werke schwarz und weiß gezeichnet. Oft sieht man erst auf den zweiten Blick den Trick in seinen Bildern.

Escher zeichnete nämlich häufig Figuren, z. B. Vögel und Fische, so ineinander, dass kein Zwischenraum mehr vorhanden war. Der Zwischenraum war auch eine Figur.

Was aus einem Rechteck alles entstehen kann!

Mit der „Knabbertechnik“ konnten die Kinder selbst witzige Muster herstellen.

Sie schnitten mit den selbst hergestellten Schablonen Männchen und Tiere aus und klebten damit Bilder nach Eschers Vorbild. Mit Schablonen von Chinesen, Vögel und Gespenster wurden große Wandbilder hergestellt.

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Präsentation M.C. Escher – Meister der Muster

Ein anderes Projekt für die Großen war Eine Arcimboldo – Hutkollektion.

Der bekannte Maler Giuseppe Arcimboldo wurde 1526 in Mailand geboren, wo er 1593 dann auch starb. Er hat in Kirchen Wände und Fenster bemalt. Für Kaiser Maximilian, der Kostümfeste liebte, plante Arcimboldo Feste und entwarf Kostüme und Masken. Als ihm dies langweilig wurde, hatte er die Idee, Gesichter aus Obst, Gemüse, Wurzeln, Blumen u. ä. zusammenzusetzen. Ein berühmtes Werk von ihm ist „Die Vier Jahreszeiten“.

Nach dieser Idee entwarfen die Kinder zunächst einen Frühlingshut als Collage. Danach durfte noch eine weitere Jahreszeit frei gewählt werden.

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Präsentation Arcimboldo – Hutkollektion

Eine richtige Künstlerin aus Wangen, Frau Walenczyk, bot unter dem Thema Farbe und mehr ein weiteres Projekt für die Großen an. Sie erzählte von ihrer Arbeit als freischaffende Künstlerin. Dies beeindruckte die Kinder sehr.

Die Kinder beschäftigten sich zunächst mit der Bedeutung und Wirkung der Farben. Rot steht z.B. für die Liebe, jedoch ebenso für die Gefahr. Blau ist die Farbe der Sehnsucht und der Treue, aber sie steht auch für Kälte. Sonne, Licht, Heiterkeit und Freude werden durch Gelb symbolisiert, leider auch der Neid, die Eifersucht und die Täuschung. Das Leben, die Erneuerung und die Hoffnung sprechen durch Grün zu uns, genauso das Gift.

Farbe ist eben nicht nur Farbe, sondern viel mehr.

Die Kinder durften schließlich mit dicken Pinseln Acrylfarbe auf Leinwand auftragen. Bei Farbübergängen nahmen sie gelegentlich auch die Finger zu Hilfe. Die Farbkompositionen wirkten wunderschön. An dieser Stelle bedanken wir uns alle bei Frau Walenczyk, dass sie den Kindern mit ihrem Fachwissen und Können mit Rat und Tat zur Seite stand.

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Malen mit Acrylfarben: Farbe und mehr

Für die Erst- und Zweitklässler gab es das Projekt Kinderhäuser- Häuser bauen.

Es wurden schon seit Tagen Schachteln, Schächtelchen, Kartons und Röhren gesammelt. Die Kinder waren sehr gespannt, wozu diese benötigt wurden. Zu Projektbeginn wurde das Geheimnis endlich gelüftet. Es ging darum Häuser zu bauen. Anhand von Bauklötzen wurden zunächst die Formen besprochen, Die Statik durfte auch nicht außer Acht gelassen werden, daher machten die Kinder Versuche dazu. Zuletzt wurde darüber gesprochen, wie die Häuserfassaden aussehen sollten. Die Kinder hatten tolle Ideen, sowohl was die Häuser anging, als auch ihre farbliche Ausschmückung betreffend. Da gab es leuchtend bunte Hauswände mit Glitzer und Perlen, schöne, große Kamine mit glänzenden Farbkugeln obendrauf, Rutschen direkt in den Pool auf dem Dach und Vieles mehr. Die Kinder ließen ihrer Phantasie freien Lauf. Als zum Schluss ein paar Bilder von Häusern angeschaut wurden, stellten die Kinder Ähnlichkeiten ihrer Häuser mit denen von F. Hundertwasser fest, ohne diese vorher gekannt zu haben.

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Präsentation Projekt Kinderhäuser – Häuser bauen

Ein weiteres Projekt für die Kleinen hieß Geheimschrift.

Schon wieder etwas Geheimnisvolles!

Der Künstler Victor Vasarely wurde 1906 in Pecs, Ungarn, geboren. Er starb 1997. Vasarely ist einer der wichtigsten Künstler des letzten Jahrhunderts. Schon als Kind malte er gern. Für seine Bilder nutzte er oft geometrische Formen. Vasarely hat u. a. ein Alphabet aus Formen und Farben gestaltet.

Die Kinder durften nun ihr Geheimschrift – ABC aus Formen und Farben entwickeln und damit ihren Namen schreiben. Es machte ihnen unsäglichen Spaß Dinge zu schreiben, die nur Eingeweihte lesen konnten. Sie gaben sich bei der Ausarbeitung große Mühe, dementsprechend konnten sie überzeugende Kunstwerke zeigen.

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Präsentation Projekt Geheimschrift

Das Projekt Mit der Schere zeichnen führte die Kinder zunächst in die Irre – wer zeichnet schon mit der Schere? Sie kamen aber recht schnell darauf, dass ausgeschnittene Formen oder Bilder, also Scherenschnitte, auch wie eine Zeichnung anmuten. Da standen nun verschieden Pflanzen vor den Kindern und sie sollten versuchen, ein Eichenblatt mit der Schere zu „zeichnen“. Sie übten eine gute Weile, um sich mit der Form eines Eichenblattes vertraut zu machen- zunächst mit beiden Armen in der Luft, dann beidhändig mit Wachskreiden auf großen Papierbögen, bis sie zum Schluss bei dem eigentlich dafür vorgesehenen Format angekommen waren. Nun endlich wagten sie die ersten Schnittversuche, zunächst noch mit Vorzeichnen. Nach kritischen Vergleichen und einer weiteren Probephase ging man nun an das teure farbige Papier. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Alle Formen wurden für ein Kunstwerk gesammelt.

Nun lernten die Kleinen den weltberühmten Künstler Henri Matisse, geboren 1869 in Frankreich, kennen, der nach einer schweren Krankheit im Rollstuhl sitzen musste und nicht mehr malen konnte. Da Kunst für ihn aber unverzichtbar geworden war, erfand er eine Technik, die er „Mit der Schere zeichnen“ nannte. Er schnitt aus farbigen Papieren Formen aus und ließ diese von Assistenten zu Bildern, sogenannten Collagen, zusammenkleben. „Les Velours“ oder „Le Ciel“ sind Werke von H. Matisse.

In Anlehnung an „Les Velours“ stellten die Kinder aus farbigen Papieren einen Hintergrundstreifen her, auf dem sie dann ihre Formen nach bestimmten Regeln zunächst auflegten, evt. noch einmal veränderten und schließlich aufklebten.

Danach durften die Kinder frei schneiden, also ohne Vorzeichnen. Die Schere sollte einen möglichst langen Weg durch das Papierquadrat zurücklegen, um dieses zuletzt am Startpunkt wieder zu verlassen. Auf diese Weise entstanden Positiv- und Negativ- Formen. Diese erinnerten die Kinder an Memorys, was sie veranlasste, aus den Formen für jede der am Projekt beteiligten Klassen ein Memory – Spiel herzustellen. Mit viel Spaß und Engagement wurde geschnitten, geklebt und zum Schluss gespielt.

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Präsentation des Projektes mit der Schere zeichnen

Am Freitag, dem 15. 4. 2011, fand die erste Präsentation an der Grundschule Wangen im Theatersaal statt. Die Kinder stellten ihre Werke den anderen Kindern und Lehrern vor. Jede Gruppe hatte sich eine eigene Art der Präsentation überlegt. Es gab von selbst gedichteten Liedversen über Kunstvorträge bis hin zu einer Modenschau zur Musik von Antonio Vivaldis „Die Vier Jahreszeiten“ ein buntes Programm, das sehr informativ und dennoch kurzweilig war.

Alle waren sehr beeindruckt von den Werken und Fähigkeiten, die auf der Bühne vorgestellt wurden. Der Applaus war wohlverdient.